Von den drei neuen Schnelldampferzeugern arbeitet seit Anfang 2019 einer für den Sommer-, und zwei für den Winterbetrieb. Nach eingehender Analyse von Tages- und Jahreszeiten konnte man feststellen, dass die Außentemperaturabhängigkeit von maßgeblicher Bedeutung ist. Im Sommer benötigt die Walsroder Casings GmbH in der Regel maximal eine halbe Tonne Dampf pro Stunde, was zur Auslegung eines Dampferzeugers von bis zu 0,7 Tonnen/Std. geführt hat.
Was für den Sommer reicht, gilt noch lange nicht für den Winter: Für höhere Lasten stehen hier zwei weitere Dampferzeuger von Clayton zur Verfügung, deren Kapazität bei jeweils 2 Tonnen Dampf liegt. Sämtliche neuen Anlagen arbeiten im Master-Slave-Betrieb und Vorrangschaltung, sofern die erforderliche Dampf-Abnahmemenge auf 4,5 Tonnen pro Stunde steigt.
„Wir sind aufgrund der intelligenten Steuerung jederzeit in der Lage, auf Knopfdruck zu bestimmen, welcher der drei Kessel im Masterbetrieb arbeiten soll. Im Sommer ist es der kleine, im Winter möglicherweise einer der größeren“, äußert sich Andreas Willers, technischer Betriebsleiter der Walsroder Casings GmbH. „Je nach Abnahme reagiert die Steuerung druckabhängig und schaltet die erforderlichen Dampferzeuger automatisch zu.“ Als Trägerenergie setzt das Unternehmen auf Erdgas.