„Proxima steuert mit Qualitäts- und Preisbewusstsein in vielerlei Hinsicht gegen den immer noch vorherrschenden Branchentrend. Gerade bei der Kundenselektion schauen wir ganz genau, wer in Bezug auf Entfernung, Logistik und Produktionsablauf zu uns passt. Unsere überschaubare Betriebsgröße ist hier bisweilen sogar von Vorteil: da wir noch kundenbezogen waschen können, wird unseren Kunden auch nie Fremdwäsche aus einem einzigen Mietwäschepool von zwangsläufig schwankender Textil-Beschaffenheit und Farbintensität ausgeliefert – ein Umstand, der bei größeren Wäschereibetrieben mit deutlich höherem Wäschevolumen unvermeidlich ist“, so Geschäftsführer Haberl.
Grundsätzlich wird bei Proxima ein hoher Aufwand betrieben, um den Spagat zwischen Qualität und Kosteneffizienz erfolgreich zu realisieren. Angefangen bei den Kosten für den Textileinsatz im Mietwäschegeschäft, auf das ca. 90% der Aufträge entfallen und in dessen Rahmen der Textilreinigungsbetrieb teils mit Millionenbeträgen in Vorleistung gehen muss. Hinzu kommt die enge Zusammenarbeit mit den Waschmittellieferanten, die genauso zeit- und kostenintensiv ist: neben wöchentlichen Kontrollen durch Chemiker werden quartalsweise aufwendige Überprüfungen auf Waschmittelrückstände, Säure- und Bleichgrade durchgeführt. Berücksichtigt man dabei noch den branchenüblichen Personalkostenanteil von 45-48%, dann stand es für die Firmenlenker außer Frage, auch über technische Prozessoptimierungen nachzudenken.